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Leserbrief zum Podium Ortsplanrevision vom 02.11.2018

Die Meinungen am Podium waren weitgehend gemacht, die Mehrheit der Anwesenden waren wohl Sympathisanten des Forum 21 und es ging meiner Wahrnehmung nach lediglich noch darum, die eigene Position zu bestärken. Allerdings erfordert der hochgelobte ausgewogene, stadträtliche Vorschlag eine Replik. Dieser Vorschlag kann gar nicht ausgewogen sein, da der Präsident dieser OPK dafür gesorgt hat, dass die Ortsplanungskommission mehrheitlich aus links-grünen Weltverbesserern und Heimatschützern zusammengesetzt war. Entsprechende Ideologien haben auch bei mittigen, unentschlossenen Mitgliedern offensichtlich verfangen und haben bürgerliche Vertreter in der OPK laufend überstimmt. Allzu ideologische Ansätze (rund 20 % der gesamten Revision) wurden deshalb zu Recht von einer Mehrheit des Gemeinderates korrigiert.

Wir sind kein Tourismusmagnet wie Grossstädte! Es macht deshalb einfach keinen Sinn, Konzepte aus „Grosszürich“, Holland oder Deutschland auf eine Agglomerationsgemeinde zu übersetzen. Autofreie oder verkehrsberuhigte Zentren sind für unser lokales Gewerbe tödlich. Es ist einfach unehrlich, die Ansiedlung von Gewerbe und Detaillisten im Zentrum zu fordern und gleichzeitig den motorisierten Individualverkehr mit allen Mitteln aus den Zentren zu verbannen.

Die beabsichtigte flächendeckende Parkraumbewirtschaftung und ein Verbot für Detailhandelsgeschäfte in Gewerbegebieten in unserer Gemeinde, erhöhen den Druck auf Konsumenten, welche in angrenzende liberalere Gemeinden mit einem breiten Angebot an Detailhändlern ausweichen.

Verdichtetes Wohnen in Zentren macht Sinn, da sind sich alle einig. In historisch gewachsenen Einfamilienhaussiedlungen soll hingegen lediglich eine Verdichtung mit Augenmass möglich sein. Neue Immobilien werden in aller Regel energieeffizient erstellt, Fahrzeug zunehmend elektrifiziert. Dazu braucht es in einem Grundlagenpapier keine Glaubensbekenntnisse links-grüner Ideologen. Aus den erwähnten Gründen muss die Variante A der Ortsplanung die Grundlage für die kommende Entwicklung der Bau-, und Zonenordnung sein.

Autor: Paul Rohner, Gemeinderat SVP, Illnau - 05.11.2018


Autor: kwie - 30.04.2019


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