SVP Illnau-Effretikon - Medienberichte

Leserbrief Schlafstadt Illnau-Effretikon

Müssen die Einwohnerinnen und Einwohner Illnau-Effretikons‘ verkehrspolitisch umerzogen werden?

Der Abstimmungskampf um einen zukunftsweisenden Richtplan ist eröffnet. Eine „links-grün- mittige“ Allianz versucht den Stimmbürgerinnen und Bürgern mit allen Mitteln ihre Ideologien aufzuzwingen und damit die Stadt wie zu Gotthelfs‘ Zeiten zurück zu entwickeln. Heimatschutz für Tante Emma Läden an bester Passantenlage, Verbot von Grossverteilern an Hauptverkehrsachsen, unter Schutzstellung möglichst vieler alter baufälliger Liegenschaften, Verdrängung des motorisierten Individualverkehrs aus den Zentren durch die Schaffung teurer Kurzzeitparkplätze oder Parkhäuser, Aufhebung von Parkplätzen, ein rigoroses Bussenmanagement und die Errichtung von Schikanen auf allen Strassen gegen alle Arten von Fahrzeugen. Verkehrserzieherische Zwängerei soll dazu beitragen unsere Zentren zu beleben und Illauer bzw. Effretikerinnen (insbesondere auch aus Kyburg, Ottikon, Bisikon usw.) motivieren, ihre Wocheneinkäufe möglichst autofrei in unserer Steuergemeinde zu tätigen?

Dieser Schuss kann nur nach hinten losgehen. Deshalb wehrt sich ein bürgerliches Komitee gegen jede Art von Bevormundung. Richtig so! Eine Richtplanung soll ermöglichen und nicht verhindern. Sie muss die Bedürfnisse aller Einwohnerinnen und Einwohner abbilden, auch wenn diese nicht Rad fahren. Einkaufstouristen tätigen ihre Einkäufe dann vielleicht nicht mehr in Einkaufszentren unserer Nachbargemeinden oder im Ausland und finden den Weg in innovative Spezialgeschäfte wie zum Beispiel Metzgereien, Bäckereien, Coiffeursalons, Boutiquen usw. wieder in der eigenen Gemeinde.

Wenn Illnau-Effretikon das Image einer Schlafstadt verlieren und an Attraktivität gewinnen soll, muss der ausgewogene Vorschlag des Gemeinderates Anwendung finden. Ich werde meine Wocheneinkäufe auch in Zukunft nicht mit dem Fahrrad erledigen. Deshalb lege ich ein überzeugtes JA zum Vorschlag des Gemeinderates (Zukunft gestalten!) in die Urne.

Autor: Paul Rohner, Gemeinderat SVP, Illnau - 06.10.2018


SVP fordert Steuerfusssenkung um 5% auf 110%

Der Stadtrat hat dank Steuereinnahmen, Gebühren und dem Sparpaket 18 im Geschäftsjahr 2015 (5.1 Mio) und 2016 (6.5 Mio) Ertragsüberschüsse erzielt. Dass der Stadtrat nun endlich einen tieferen Steuerfuss budgetiert, was von der SVP seit Jahren gefordert wird, ist überfällig. Damit wird dem Steuerzahlenden zurückgegeben, was zu viel bezahlt wurde. Der Voranschlag zeigt deutlich auf, dass mit der Vorfinanzierung der Sanierung Wattschulhaus (ca 2.6 Mio), höheren Abschreibungen beim Schulhaus Hagen (ca 4.5 Mio) und trotz Mehrausgaben im Sozialwesen immer noch ein Ertragsüberschuss entsteht.
Eine Steuerfusssenkung nach Vorschlag Stadtrat um nur 2% erachtet die SVP daher aber als zu pessimistisch und fordert eine Senkung auf 110%. Jährlich tiefere Steuereinnahmen von ca. Fr. 1.75 Mio (was einer Reduktion von 5 Steuerprozenten entspricht) kann die Stadt über die nächsten fünf Jahre gut verkraften, was die Jahresergebnisse 2015, 2016 sowie der Voranschlag 2018 belegen. Die SVP setzt sich bei der kommenden Budgetdebatte weiter dafür ein, dass die steigenden Ausgaben im Finanzplan 2019 – 2023 mit gezielten Lenkungsmassnahmen minimiert werden.

Autor: Kantonsrat/Gemeinderat SVP René Truninger - 23.10.2017


Nur die SVP setzt sich mit Weitsicht für gesunde Finanzen ein!

In Illnau-Effretikon steigt gemäss Budgetvoranschlag 2017 des Stadtrates der Aufwand der laufenden Rechnung vor Allem in den Kostenpunkten Personal, Pflegefinanzierung und Asylbetreuung weiter an. Zudem belastet die Erweiterung der Schulanlage Hagen (Fr. 10 Mio.) und die geplante Gesamtrenovation des Schulhauses Watt (Fr. 19 Mio.) den Gemeindehaushalt massiv. Gleichzeitig verursacht ein Inkrafttreten der notwendigen Unternehmenssteuerreform III ein jährliches Loch von schätzungsweise Fr. 2,4 Millionen in der Kasse. Eigentlich selbstverständlich, dass Mehrausgaben auf der einen Seite zu Sparbemühungen auf der anderen Seite führen sollten.

Doch die SVP steht mit ihren Sparvorschlägen alleine da: Selbst bei den gnädigsten Ausgabenkürzungen, etwa der Begrenzung der Lohnerhöhungen von Gemeindeangestellten auf immer noch überdurchschnittliche 0,4 %, konnte nicht einmal auf die Unterstützung der FDP/JLIE-Fraktion gezählt werden. Und dies, obwohl die Liberalen doch eigentlich in ihrem Positionspapier den Haushaltsausgleich ohne Steuerfusserhöhung versprechen wollen. Linksgrüne Parlamentarier sind hier wenigstens konsequent und pochen anstatt zu Sparen schon lange darauf, mit höheren Steuern und Gebühren die hiesigen Unternehmen und Bürger stärker zur Kasse zu beten. Die SP und Co. sind diesem Ziel unter Beihilfe mehrerer angeblich bürgerlichen Fraktionen wieder einen Schritt näher gerückt, indem die SVP mit ihren Sparbemühungen im Grossen Gemeinderat weitgehend keine Mehrheiten fand.

Autor: Simon Binder - 14.12.2016


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